Heute hatte ich Zeit und von 16:00 - 18:00 Uhr "sturmfreien Garten" - also flugs die lanbox mit dem HW100 geschnappt, vorher noch den großen Ampel-Sonnenschirm aufgespannt und los gings.
Ich musste heute noch einmal im Aufgelegt Anschlag trainie-ren, um die click Werte auf die ganz kurzen Entfernungen (7 - 10 m) und auf die ganz weiten Entfernungen (25 - 27 m) sowie den allgemein kritischen Bereich 20 - 24 m zu prüfen. Denn ich hatte letztens den Eindruck, dass meine click Werte nicht ganz stimmen, also das Zielfernrohr bei einer Zielentfernung von 9 m satte 4 clicks - also 1 MoA = 2,62 mm (1 MoA = 29,1 mm auf 100 m bzw. 1/4 MoA = 7,3 mm auf 100 m) - zu niedrig eingestellt war.
Hier sind viele Berechnungen aufbereitet: http://www.muenster.org/rifle-club/32-grundlagen.htm
Aber es lag wohl an äußeren Einflüssen, das Zielfernrohr ist gut justiert, die click Werte stimmen. Ich habe mich mit 110 Diabolos davon überzeugt ;-)
Aufgrund des Umstandes, dass ich durch einen in 10 Meter Entfernung und etwa 1,5 m breiten Durchgang vom vorderen in den hinteren Garten schiesse, ist es so, dass dort der Wind durchbläst, und zwar ziemlich frontal in meine Richtung, also Gegenwind.
Dadurch bedingt landeten heute, obwohl es an sich nur leicht windig war, die Schüsse auf die weiteren Entfernungen 25 - 27 Meter etwas zu hoch. Immer dann, wenn es windstill war, saß dafür jeder Schuss in der 12, also der Mitte der Scheibe.
Den Bereich von 22 - 27 m werde ich noch vor dem Pfingst-parcours hoffentlich noch einmal mit aufgelegten Gewehr prüfen können.
Am Ende habe ich dann wegen des leichten Windes entschie-den, knieend auf 9 und 10 m sowie auf 14 m eine 15 mm hitzone zu treffen. Das 9 und 14 m Ziel fiel jeweils beim 1. Versuch, dafür brauchte ich beim 10 m Ziel satte 3 Versuche.... also 5 Schuss für 3 Treffer knieend, das ist mein Fazit des heutigen Trainings.
Freitag, 20. Mai 2011
Samstag, 7. Mai 2011
Garten / Schiessbahn neu angelegt (Erde, Rasen, Schutzwände, Pflanzen)
In den vergangenen Tagen habe ich dreizehn Lorbeerblatt Pflanzen als seitlichen Sichtschutz gesetzt. Dann habe ich zwei Lamellenzäune 180x180cm aufgestellt als Sicht- und Prall-schutz am Ende der Schiessbahn, davor kommen wieder die beiden Waschmaschinen-Dämmatten.
Ferner habe ich heute den alten Rasen ganz kurz abgemäht und (fast) alles Unkraut entfernt, dann 1,5 Tonnen Rasenerde drauf gegeben und mit einem Rechen so weit es ging geglättet.
Am nächsten Tag habe ich mit einer Rasenwalze die neue Rasenerde eingeebnet und den Rasen (Wolf Garden Schattenrasen) samt Startdünger ausgesät. Anschließend täglich reichlich wässern.
Ferner habe ich heute den alten Rasen ganz kurz abgemäht und (fast) alles Unkraut entfernt, dann 1,5 Tonnen Rasenerde drauf gegeben und mit einem Rechen so weit es ging geglättet.
Am nächsten Tag habe ich mit einer Rasenwalze die neue Rasenerde eingeebnet und den Rasen (Wolf Garden Schattenrasen) samt Startdünger ausgesät. Anschließend täglich reichlich wässern.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Samstag, 30. April 2011
Video vom FT Training in Wiesloch vom 07.03.2011
Endlich habe ich es zeitlich mal geschafft, das kleine Video vom FT Training in Wiesloch am 07.03.2011 etwas zu schneiden und hier zu veröffentlichen, es sind 32 Sekunden geworden (soll ja nicht langweilig sein), aber seht selbst:
Wenn das Video gefällt, werde ich künftig mehr solcher Aufnahmen erstellen.
Wenn das Video gefällt, werde ich künftig mehr solcher Aufnahmen erstellen.
Freitag, 29. April 2011
Parallaxenrad neu beschriftet
Nachdem ich feststellen musste, dass die am Parallaxenrad angezeigten Werte nicht ganz korrekt die gemessene Ent-fernung anzeigten, war am letzten Wochenende eine fast vollständige Neubeschriftung angezeigt.
Ich hatte es immer so hingenommen, das eine leichte Ab-weichung von +0,5 Meter vorhanden ist. Bei den Werten ab 20 Meter betrug die Abweichung allerdings schon 1 Meter, weil die Abstände auf dem Parallaxenrad bei zunehmender Ent-fernung immer geringer werden. Da gleichzeitig der Abfall des Diabolos (Krümmung der Flugbahn) bei zunehmender Ent-fernung immer größer wird, erhöht eine möglichst genaue Mes-sung der Zielentfernung vor allem ab 20 Meter die Trefferwahr-scheinlichkeit überproportional. Mit anderen Worten: Es lohnt sich, für eine möglichst genaue Beschriftung des Parallaxen-rades gerade im Bereich ab 20 Meter zu sorgen.
Ob sich die Neubeschriftung positiv auf die Trefferleistung auswirkt, wird sich vielleicht schon morgen beim FT-Training in Wiesloch zeigen. Um 9:00 Uhr geht es dort los, werde später davon berichten.
Mittwoch, 20. April 2011
Lanbox gebaut / click Werte geprüft / FT Ziele verbessert / Magnete für Zielscheiben
I. Lanbox
Die letzten Tage habe ich die Lanbox fertig gestellt. Es handelt sich dabei um einen Flaschenträger aus Holz, der über acht Fächer sowie einen Griff verfügt.
Ich habe eine Seite über die gesamte Länge gemäß der Form des Schaftes meiner HW100 ausgesägt und dann die Kanten mit Gummimatten ausgelegt und festgetackert.
Auf der anderen Seite sind die vier Fächer frei zugänglich und können mit dem Zweibein, Diabolos etc. bestückt werden.
So hat man alles schön beisammen und schnell griffbereit.
II. click Werte
Die click Werte stimmen, Abweichungen ergeben sich aus Wind und menschlichen Fehlern. An der Waffe oder dem Zielfernrohr liegt es nicht, wenn Fehlschüsse vorkommen...
III. FT Ziele
An die FT Ziele habe ich ein 10 cm langes Flach-eisen angebracht und daran den Wirbler samt Zugleine montiert, damit sich die Zugleine nicht am Rand der Silhouette verheddert.
IV. Magnete für Zielscheiben
Ferner habe ich mir kleine Neodym Magnete (Durchmesser 4mm) besorgt. Mit zwei kleinen Magneten kann man problemlos eine Zielscheibe an die Silhouette des FT Ziels befestigen.
Einfach ideal, um bei Wind ein Feedback und somit ein Gefühl für das Maß der Abweichung zu bekommen.
Dienstag, 12. April 2011
Frühlingsparcour in Dorsten am 3.4.2011
Eine kurze Nachlese zu meinem allerersten FT Wettkampf, dem Frühlingsparcour in Dorsten 2011. Zunächst stand aller-dings die 240 km weite Anfahrt an. Gut, dass der Beginn auf 13:00 Uhr angesetzt war. Es waren jede Menge Starter gemel-det, die trotz des feuchten Wetters auch fast alle erschienen.
Es war ein toller Event und eine spannende Erfahrung für mich, alle waren sehr nett und hilfreich, daher hatte ich einen angenehmen ersten FT-Wettkampf. Mit meinem mit 200 bar Pressluft angetriebenem F-Luftgewehr Weihrauch HW 100 bin ich in Klasse 3 gestartet. Bevor es losging, wurde erst einmal die sog. Einschiesslane genutzt, um sich und sein Material auf Betriebstemperatur zu bringen und ggfs. letzte Unklarheiten festzustellen und zu beseitigen.
Einmal hatte ich kein Diabolo geladen und leer abge-schlagen... Anfängerpech. Ein anderes Mal habe ich die Zeit nicht einhalten können, also zu lange das Ziel gesucht und zu lange gezögert beim Abziehen mit der Folge, dass der Versuch wegen Zeitüberschreitung als ungültig gewertet wurde.
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Das kann nur besser werden...
Falls zeitlich möglich, bin ich mit meinem Kompagnon Markus, der in der Klasse 5 den 1.Platz schaffte, bei der nächsten Ver-anstaltung gerne wieder mit dabei.
Danke auch an meinen lieben Squadpartner Roger für seine Unterstützung und Tipps.
Immerhin habe ich 16 Ziele getroffen, das ist schon mal besser als nichts.
Mir hat die Teilnahme am Frühlingsparcour in Dorsten einen Riesenspaß bereitet und ich bin gerne bei den nächsten Wett-kämpfen wieder dabei.
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